Bildungsmöglichkeiten in Franken: Studieren, Weiterbilden, Wachsen
Von der Traditionsuniversität bis zur Volkshochschule - ein Überblick über die fränkische Bildungslandschaft und ihre Angebote für jede Lebensphase.
Wer waren die Franken wirklich, und was hat das germanische Volk mit der heutigen Region Franken zu tun? Ein Überblick über Ursprünge, Mythen und Fakten.
Kaum ein Name in der deutschen Geschichte ist so vielschichtig wie der der Franken. Mal bezeichnet er ein frühmittelalterliches Großreich, mal die heutige Region in Nordbayern, mal einen Dialekt. Rund um die Franken haben sich über die Jahrhunderte zahlreiche Mythen gebildet. Dieser Überblick trennt das Gesicherte von der Legende.
Die Franken waren kein einheitliches Volk, das von Anfang an existierte. Der Name taucht erst im 3. Jahrhundert nach Christus in römischen Quellen auf und bezeichnete einen Zusammenschluss mehrerer germanischer Stämme am rechten Niederrhein, darunter etwa die Chatten, Chamaven und Sugambrer. Das Wort “Franken” wird oft mit “die Kühnen” oder “die Freien” übersetzt, doch die genaue Herkunft ist bis heute nicht eindeutig geklärt.
Diese Stämme drängten allmählich über den Rhein in das römische Gallien. Anders als der Mythos vom plötzlichen “Sturm der Barbaren” nahelegt, war das eher ein langsamer Prozess aus Siedlung, Söldnerdienst für Rom und Konflikt.
Den entscheidenden Schritt zur Großmacht machte die Dynastie der Merowinger. Unter Chlodwig I. (um 466 bis 511) wurden die fränkischen Teilreiche geeint, und das Reich dehnte sich weit über Gallien aus. Chlodwigs Übertritt zum Christentum war ein historischer Wendepunkt, weil er die Franken eng an die katholische Kirche und die spätrömische Bevölkerung band.
Auf die Merowinger folgten die Karolinger. Mit Karl dem Großen, der im Jahr 800 in Rom zum Kaiser gekrönt wurde, erreichte das Frankenreich seine größte Ausdehnung: von der Nordsee bis nach Mittelitalien, von den Pyrenäen bis weit nach Osteuropa.
Wichtig zu wissen: Die Merowinger und Karolinger waren nicht nur Eroberer. Sie förderten den Handel, sicherten Verkehrswege und ließen Rechtsordnungen wie die “Lex Salica” aufzeichnen. Aus der Teilung des Reiches im Vertrag von Verdun (843) gingen langfristig die Vorläufer des heutigen Frankreich und Deutschland hervor.
Hier setzt der häufigste Mythos an. Die heutige Region Franken in Nordbayern ist nicht identisch mit dem alten Frankenreich. Sie verdankt ihren Namen vielmehr dem fränkischen Teilstamm der “Ostfranken”, die im Frühmittelalter das Maingebiet besiedelten. Das Herzogtum beziehungsweise spätere Reichskreis “Franken” bildete sich erst über Jahrhunderte heraus.
Historische Spuren dieser Zeit lassen sich bis heute erleben, etwa rund um die alten Bischofssitze. Wer dem nachgehen möchte, findet Anhaltspunkte in Städten wie Würzburg und Bamberg, das mit seinem Dom zu einem politischen und geistlichen Zentrum aufstieg. Die mächtigen Fürstbischöfe von Würzburg hinterließen mit der Würzburger Residenz und der Festung Marienberg zwei Bauten, die ihren weltlichen wie geistlichen Machtanspruch bis heute sichtbar machen.
Die Geschichte der Franken ist also keine geradlinige Erzählung, sondern eine Abfolge von Zusammenschlüssen, Eroberungen und Teilungen. Wer tiefer eintauchen möchte, kann viele Epochen in der heutigen Region direkt erleben. Einen guten Einstieg bieten die historischen Städte Frankens, die schönsten Altstädte sowie die Burgen und Schlösser der Region. Wer die einzelnen Landschaften kennenlernen will, startet am besten in der Regionen-Übersicht.
Wer die Schauplätze der fränkischen Geschichte selbst besuchen möchte, findet bei den einzelnen Sehenswürdigkeiten Hinweise zu Führungen und Tickets. Für eine mehrtägige Spurensuche bietet sich eine Übernachtung in den geschichtsträchtigen Altstädten an: einen Überblick über passende Unterkünfte gibt die Auswahl an Hotels in Franken. Und weil sich Geschichte in Franken seit jeher mit dem Weinbau verbindet, lohnt am Abend ein Glas Frankenwein.
Von der Traditionsuniversität bis zur Volkshochschule - ein Überblick über die fränkische Bildungslandschaft und ihre Angebote für jede Lebensphase.
Von der Kerwa über Osterbrunnen bis zum Zwiefachen: Wie Franken sein Brauchtum durch das ganze Jahr lebendig hält.
Von Korbflechterei bis Glasbläserei - wie Frankens Handwerkstraditionen bis heute lebendig bleiben und sich neu erfinden.
Wir nutzen Cookies und Affiliate-Skripte (z. B. Stay22 fuer Hotel-Vergleiche), um diese Seite kostenfrei zu halten. Du kannst der Verwendung zustimmen oder ablehnen. Mehr in der Datenschutzerklaerung.